Mein Untersuchungsgegenstand

Bevor ich, wie versprochen, meine ausgearbeitete Theorie auf mein direktes Beispiel beziehe ist es vielleicht sinnvoll, das Beispiel noch einmal direkt zu nennen und zu erläutern damit ihr auch wisst, worüber ich überhaupt rede.

Mein großes Thema war ja die Kommunikation über Facebook. Ich hatte mir die Frage gestellt, ob und inwiefern Facebook unsere Kommunikationsprozesse untereinander verändert.
Nach einer Konsultation mit Herrn Kreuzberger bin ich dann darauf aufmerksam geworden, dass mein Thema viel zu groß umfasst ist.
Also habe ich mich dann auf einen direkten Kommunikationsprozess geeinigt: die Gruppenkommunikation. Da aber auch dieser Kommunikationsprozess viel zu ausführlich behandelt werden müsste weil auch er sehr viele  wichtige Punkte umfasst, musste auch hier ein spezielles Beispiel her. Herr Kreuzberger hat mich dann auf eine sehr gute Idee gelenkt und deswegen untersuche ich jetzt die Gruppenkommunikation auf Facebook zum Thema Flutkatastrophe Deutschland 2013.

Wie ihr sicher mitbekommen habt, gab es hier in Deutschland Ende Mai/ Anfang Juni sehr starke Regefälle die  dann vor allem in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen verheerende Folgen hatten.
Falls ihr mehr Infos dazu haben wollt, empfehle ich euch den betreffenden Wikipedia-Artikel, in dem es einen sehr guten Gesamtüberblick gibt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hochwasser_in_Mitteleuropa_2013#Deutschland.

Doch was hat nun diese Flutkatastrophe mit Facebook zu tun?

Manche von euch haben  es vielleicht mitbekommen, einige haben es selber gesehen und andere haben es durch die  Nachrichten erfahren.
Viele Medien haben darüber berichtet, Fernsehen, Radio, Zeitung ….
Um euch einen kurzen Einblick zu geben, hier ein paar Screenshots:

CBILD Screenshot FAZ Screenshot
Quellen:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/facebook-twitter-flut-lisa-mueller-gefaellt-das-hochwasser-2013-12211121.html

http://www.computerbild.de/artikel/cb-Aktuell-Internet-Fluthilfe-bei-Facebook-Digital-vernetzt-real-geholfen-8502922.html

Auch viele Blogger und Journalisten nutzen das Thema für ihre Beiträge. Auf meiner Materialsuche bin ich dabei auf folgenden Blog  gestoßen, der eine sehr gute Ausarbeitung des Themas beinhaltet, wie ich finde. Wenn ihr Lust habt, dann lest doch mal rein.

Für die Fluthilfe wurde also Social Media stark genutzt. Facebook und Twitter standen dabei ganz weit oben in der Rangliste. Zahlweise Hashtags, Webseitenangebote und Facebook-Konten wurden erstellt, um eine rasche und organisierte Fluthilfe zu liefern.
Mein Augenmerk liegt natürlich auf Facebook und der Gründung von den genannten Fluthilfe-Seiten bzw. Gruppen.
Um auch da nicht den Überblick zwischen den Zahlreichen Möglichkeiten zu verlieren, konzentriere ich mich auf die Fluthilfe Dresden – die Elbe hat wohl dort mit den größten Schaden angerichtet.
Aktuell gibt es dort neben mehreren regionalen Webseiten und Gemeinschaften auch drei offene Gruppen auf Facebook:

– Fluthilfe Dresden bis Bad Schandau Materialbörse (56 Mitglieder)
– Fluthilfe Dresden Striesen (35 Mitglieder)
– Fluthilfe für Fluthelfer in Dresden (107 Mitglieder)

So viel also zu meinem Untersuchungsgegenstand.

Frage an euch: Findet ihr das in Ordnung, dass ich mich speziell für die Gruppen zu Dresden einschränke? Soll ich das Ganze lieber etwas allgemeiner fassen? Oder soll ich noch mehr einschränken und mir eine spezielle Gruppe aussuchen?

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7 Gedanken zu “Mein Untersuchungsgegenstand

  1. Liebe newbee91,

    erstmal: Danke für den Einstieg. Obwohl ich deinen Blog regelmäßig verfolge – und eben auch andere – muss man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, welches Thema die/der Studierende zuvor behandelt hat. Diesen Gedankengang hast du mir hiermit schon einmal abgenommen 😉
    Zu deinem Fallbeispiel: Ich finde die Einigung aus Dresden gut! Immer wieder wurde auch übers Radio berichtet, wie stark doch der Zusammenhang zwischen den Bürgern sei und wie Soziale Netzwerke dabei helfen. Vielleicht findest du ja zufällig einen Audiobeitrag dazu (ich meine dazu etwas auf Mdr Jump gehört zu haben ;)).
    Ansonsten habe ich gesehen, dass auch für die Opfer des Taifuns auf den Philipienen „likes“ gesammelt werden und der Daumen in den Regionen verteilt, um den Menschen Beistand aus aller Welt zu leisten (hier ein Bericht: http://dietagespresse.com/erste-ladung-facebook-likes-erreicht-die-philippinen/). Vielleicht wäre das ein schönes Beispiel am Rande, wobei ich mich auf Dresden konzentrieren würde, um den Rahmen nicht zu sprengen!

    Liebe Grüßlis

    • Ja ich hab auch schon selber bemerkt, dass ich die Reihenfolge meiner Einträge quasi ändern müsste. Mir fällt zwischendurch immer etwas ein, was ich hätte noch eher schreiben können … ich weiß aber auch nicht recht, wie ich die Gedanken dann ordnen soll.

      Die Idee mit den Radiobeitrag finde ich klasse 🙂 Ich werd mich da mal schlau machen, ebenso auf Youtube. So ein Beitrag lockert den Blog ja bestimmt gut auf.

      Den Link mit den Philippinen und den Likes habe ich mir auch angeschaut. Allerdings verstehe ich das nicht so ganz, bzw. kann es nicht nachvollziehen. Man liked einfach und hilft dadurch? Das stellt ja dann nur virtuelle Unterstützung dar, oder?
      Ist ja schön wenn die Menschen wissen, dass wir an sie denken, aber helfen tuts nicht wirklich, finde ich.

  2. Hi newbee91,
    ich finde deinen Ansatz und Untersuchungsgegenstand sehr interessant 😉
    Die Spezialsierung auf die Gruppen in Dresden ist in meinen Augen auch sinnvoll, dann kannst du da mehr ins Detail gehen. Falls du am Ende noch Lust hast, könntest du ja immer noch die Gruppe in Dresden mit anderen vergleichen. Wirst du eigentlich nur die Kommunikation via Facebook untersuchen, oder auch auf Twitter eingehen? Ein Vergleich dieser Plattformen wäre bestimmt auch aufschlussreich. Ich bin schon gespannt auf dein weiteres Vorgehen!

    • Das ist eine gute Idee mit dem Vergleich. Wenn ich am Ende noch Zeit habe, dann überleg ich mir das 😉
      An sich möchte ich nur auf facebook eingehen. Ich möchte ja die Gruppenkommunikation untersuchen.
      Auf Twitter gibt es keine Gruppen, oder?
      Ich bin Twitterneuling und habe mich dort erst vor ein paar Wochen angemeldet, ich kenne mich da noch nicht so aus.

      • Ja, so geht es mir auch 😀 Auf Twitter kenne ich mich kaum aus, aber generell ist dort die Art der Kommunikation ja anders als auf Facebook, weil eine Nachricht maximal auf 140 Zeichen beschränkt ist und viel mehr mit Hashtags gearbeitet wird. Vielleicht gibt es ja einen besonderen für die Flutopfer in Dresden? Aber generell genügt die Kommunikation auf Facebook bestimmt, weil du ja die Gruppenkommuniktaion untersuchst. Und da gibt es je bestimmt eine Menge zu analysieren 😉 Ein sehr spannendes Thema auf jeden Fall!

  3. @ ricardabohn: Ja, das mit den Hashtags habe ich auch gefunden. Allgemein hat man dort #Hochwasser, #Hilfe, #Dresden benutzt, aber speziell für Dresdens Situation wurde dann #FluDDHilfe eingeführt. Eine sehr kreative Kombination.

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